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Schwestermutter

Der Kampf eines Kindes um Anerkennung und Liebe


Name: Julia Rischen

Klasse: FO 12/5

Thema: Buchvorstellung

Ulrike M. Dierkes

„Schwestermutter“

Fach: Deutsch

Fachlehrerin: Frau Noike

Schuljahr: 2005/2006



INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung und Vorwort Seite 1
2. Autor/in & Werk Seite 1
3. Aufbau und Inhalt Seite 2 
4. Analytische und interpretatorische  Seite 3 - 4
Auseinandersetzung mit einem Kapitel
5. Intention des Autors Seite 5
6. Kontextualisierung Seite 5
7. Buchkritik und Buchempfehlung Seite 6
8. Quellen Seite 6
9. Anhang Seite 7


 

1.
 Einleitung und Vorwort

 

In der Lektüre „Schwestermutter“, erschienen im Oktober 2004, erzählt die Autorin Ulrike M. Dierkes ihren Lebensweg. Sie muss mit dem Schicksal fertig werden, ein Inzestkind aus sexuellem Kindesmissbrauch zu sein.

Als Außenstehende habe ich mich vorher gefragt, wie solche Inzest-Misshandlungen jahrelang ablaufen und später vertuscht werden können, da man eigentlich davon ausgeht, dass andere Familienmitglieder oder Nachbarn dies merken und anschließend handeln müssten.



2. Autor/in & Werk




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Ulrike M. Dierkes wird am 9. Oktober 1957 in Münster geboren. Mit 14 Jahren begann sie öffentlich zu schreiben. Zuerst für Schülerzeitungen, später für Jugendmagazine. Von 1977 bis 1978 absolvierte sie ein Schriftstellerseminar. Anschließend begann sie ihre Ausbildung in der Lokalredaktion der Rhein-Zeitung (RZ).



1981 wurde ihre erste Kurzgeschichte „Hasenliebe“ im Buch „Unbeschreiblich weiblich“ durch den Rowohlt Verlag verlegt. Von 1984 bis 1988 arbeitete U. Dierkes festangestellt beim Stuttgarter Wochenblatt. Im Jahr 1995 erschien ihr erstes Buch, der Roman „Melina's Magie“ im Georg Bitter Verlag. Das im Patmos Verlag erschienene Sachbuch „Meine Schwester ist meine Mutter - Inzestkinder im Schatten der Gesellschaft“ folgte 1997. Im Jahr 2004 veröffentlichte Dierkes im Lübbe Verlag die Biografie „Schwestermutter - Ich bin ein Inzestkind“. 2005 wurde eines ihrer lyrischen Gedichte unter den 100 besten beim Jokers Lyrik-Preis ausgezeichnet.




Ulrike M. Dierkes ist Gründerin und Vorsitzende des 1996 gegründeten Vereins „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.“, ein
gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein, der sich für Menschen einsetzt, die durch Inzest geboren wurden.



 

3. Aufbau und Inhalt


Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem die Autorin erklärt, warum sie dieses Buch geschrieben hat. Es endet mit einem Nachwort, in dem die Autorin ihren Lebensweg kritisch betrachtet. Aufgebaut ist es in 4 Teile. Im ersten Teil geht es um den Inzest, die Geburt und eine Kindheit in Lüge. Im zweiten Teil geht es um das Leben mit der Wahrheit. Im dritten Teil wird die Suche nach einem besseren Leben beschrieben und den vierten Teil nennt die Autorin „Ich sehe nicht weg, ich sehe nach vorn“. Insgesamt hat das Buch 21 Kapitel.


Marina, ein siebenjähriges Mädchen wird von ihrem Vater missbraucht. Mit 13 wird sie schwanger und mit knapp 14 kommt Ulrike zur Welt. Deren leibliche Mutter ist also ihre älteste Schwester. Nach einer anonymen Anzeige wird der Vater mit einer Haftstrafe bestraft, nimmt aber nach seiner Entlassung sein Treiben wieder auf. Ein langer Leidensweg beginnt. Ulrike erfährt ihre Herkunft nur scheibchenweise. Ihre familiäre, dörfliche Umgebung ist den Opfern gegenüber völlig verschwiegen. Leider sind alle Familienmitglieder durch die Autorität des Vaters eingeschüchtert bis unterwürfig. Keiner erhebt Einspruch. Selbst Ulrike bleibt zunächst nichts anderes übrig, als ihrem Vater zu glauben und sich seiner Gedankenwelt anzuschließen. Nur so ist es zu erklären, dass auch sie während ihrer Kindheit und Jugend bis ins Erwachsenenleben zu ihrem Vater steht. Sie wird in ihrer Kinder- und Jugendzeit hin- und hergeschoben und kann erstmal keine sozialen Bindungen aufbauen. Sie lernt weder Eltern- noch Mutterliebe kennen. Sie heiratet und bekommt eine Tochter. Doch das Glück hält nicht lange an. Ulrike lässt sich scheiden. Ihr Ex-Mann schafft es, vor dem Hintergrund des Inzest, der Haftstrafe des Vaters und der Unwissenheit Ulrike's durch eine Intrige das Sorgerecht zu erkämpfen.
Durch einen glücklichen Zufall trifft sie Charly, der aus einer angesehenen Familie kommt. Sie erfährt zum ersten Mal das Gefühl von Liebe und
Geborgenheit, was eine Familie sein kann. Zwei Kinder machen das Glück perfekt, doch die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach löschen. Um ihre Vergangenheit, ihre Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten, schreibt sie den Roman „Melina's Magie“, in dem sie ihre Lebensgeschichte als Vater-Tochter-Inzestkind belletristisch umsetzt. Später gründet sie den Verein „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.“


4. Analytische und interpretatorische Auseinandersetzung
mit einem Kapitel nach Wahl


 Kapitel 6


Ich habe dieses Kapitel gewählt, weil es zwei wichtige Abschnitte in Ulrikes Lebenslauf beinhaltet. Ulrike erfährt in diesem Kapitel die Wahrheit, dass ihre ganze Kindheit auf einem Lügengebilde basiert. Der zweite Aspekt ist, dass die Beziehung zwischen ihr und ihrer Schwestermutter Marina in diesem Kapitel zum Ausdruck kommt.


Ulrike kommt aus der Schule zurück und ihre Mutter sagt ihr, dass ihr Vater wieder nach Hause kommt. Er war nicht im Krankenhaus, sondern im Gefängnis. Sie sagt, dass er ihre älteste Schwester Marina vergewaltigt hat und dass sie, Ulrike, das Kind daraus ist. Sie ist ein Kind des Verbrechens. Ein Kind der Sünde. Blutschande. Ulrike flieht aus dem Zimmer, flieht vor den Worten. Sie fühlt sich mutterseelenallein. Niemand ist da, der ihre Fragen beantworten kann. Ihre Wut unterdrückt sie nicht. Sie provoziert durch aggressives Verhalten. Ihre Verwirrtheit versucht sie zu aufzuarbeiten, indem sie Tagebuch schreibt. Sie erhält einen Brief von Marina, in dem steht, dass sie das Sorgerecht für Ulrike beantragt hat. So fährt sie nervös, aber doch mit Freude und Zuversicht nach Berlin. Marina hat inzwischen einen Sohn Mario, der vier Jahre jünger ist als Ulrike. Viel Zeit bleibt für Ulrike nicht und somit lebt sie immer mehr in einer Art Traumwelt. All ihre Lieblingsträume haben in ihrem Tagebuch Platz. Marina lernt einen neuen Mann kennen, doch der kann Ulrike genau so wenig leiden, wie sie ihn. Die Situation spitzt sich zu, denn Marina verleugnet Ulrike als ihre Tochter. Zwischen Marina und Ulrike herrscht eine Fremdheit, die man nicht überbrücken kann. Außerdem hat Ulrike Heimweh nach ihrem Vater. Heimlich packt sie ihre Koffer und fliegt zurück zu ihrem Vater. Marina droht Ulrike, dass wenn sie nicht zurück kommt, sie alles dafür tut, dass Ulrike in ein Erziehungsheim kommt. Ulrikes Vater bezichtigt Marina der Unfähigkeit sie aufzuziehen. Ihrem Vater wird das Sorgerecht zugesprochen und Ulrike darf in ihrem Elternhaus bleiben. Doch nun hat Ulrike Marina verloren, noch bevor sie sie als Mutter gewonnen hat.


Handlungsort in Kapitel 6 ist zunächst Ulrikes Elternhaus in Ostbevern bei Münster. Ulrike ist zu der Zeit zwischen 11 und 12 Jahren alt, also in den Jahren 1968/69. In der Zeit, wo sie bei Marina, ihrer Schwestermutter wohnt, spielt sich das Leben von Ulrike in Berlin ab.


Ulrike M. Dierkes benutzt die Erzählform des Ich-Erzählers, da sie aus ihrer eigenen Erfahrung heraus dieses Buch geschrieben hat. Sie erzählt ihren eigenen Lebensweg.


Ulrike fühlt sich seitdem sie die Wahrheit kennt, hin und her gerissen durch ihre Gefühle. Manchmal fühlt sie sich ohnmächtig, verwirrt und enttäuscht. Das andere Mal zeigt sie ein aufsässiges, provokantes, aggressives Verhalten. Oft fühlt sie sich alleingelassen, ängstlich und fremd. Sie flüchtet in einen Traum, in dem ihr Leben und die Welt perfekt ist.


Marina, Ulrikes leibliche Mutter (Schwestermutter), ist 20 Jahre alt und studiert Kunst. Sie ist erschrocken, als sie Marinas blaue Augen sieht, denn diese erinnern sie an ihren Vater. Außerdem zeigt sie sich ablehnend, kühl und zurückweisend gegenüber Ulrike. Vor ihrem neuen Freund Andreas verleugnet sie Ulrike als Tochter.


Ulrikes Vater ist künstlerisch sehr begabt. Jedoch ist er zweifach wegen Kindesmissbrauch bestraft. Er sorgt zuhause für Auseinandersetzungen und kein anderes Familienmitglied wagt, sich etwas gegen ihn auszusprechen.


Ulrikes Mutter ist für Ulrike, seitdem sie ihr eiskalt die Wahrheit gesagt hat, nur noch die Frau ihres Vaters. Sie sagt zu Ulrike, sie sei die Sünde ihres Mannes. Außerdem schlägt und verprügelt sie Ulrike mit einem Holzlöffel, aufgrund ihres provokanten und aggressiven Verhaltens.


Andreas, der neue Freund von Marina, ist ein Dozent. Er bildet sich was auf sein Aussehen ein, obwohl er voller Minderwertigkeitskomplexe steckt. Andreas nervt die Anwesenheit von Ulrike.


Ulrike M. Dierkes benutzt in diesem Kapitel viele Fragen, zum Teil auch rhetorische Fragen, die bewirken, dass der Leser merkt, wie verloren und verwirrt sich Ulrike gefühlt hat. Außerdem benutzt sie oft viele Adjektive hintereinander, um genau auszudrücken, wie Ulrike sich fühlt und um die genauen Reaktionen der anderen auszudrücken.


Das Kapitel hat eine Wichtige Bedeutung für das Buch, da Ulrike darin die Wahrheit erfährt und sich somit ihr ganzes Leben umstellt und ihre Vergangenheit in Frage gestellt wird.


5. Intention des Autors


Ulrike M. Dierkes thematisiert in diesem Buch die Auswirkungen inzestuöser sexueller Gewalt und die Problematik der daraus geborenen Kinder. Ulrike M. Dierkes erwähnt in diesem Buch ihre Stellung in der Gesellschaft, in der Justiz und in der Kirche. Sie schreibt dieses Buch, weil sie die Gesellschaft aufrütteln möchte, über die Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen in diesem Lande nachzudenken. Dieses „Tabu-Thema soll nicht weiterhin verdrängt werden. „Schwestermutter“ zeigt ein typisches Verhaltensmuster, welches Kinderschändern ihre Taten erleichtert. Es soll beachtet werden, dass „so etwas“ sehr wohl mitten unter uns vorkommt. Die Autorin fordert die Menschen auf, Zivilcourage zu zeigen. Hinsehen anstatt Wegsehen. Doch dies ist in unserer Gesellschaft leider nicht hoch angesehen.


 

6. Kontextualisierung


Die Autorin Ulrike M. Dierkes beschreibt in diesem Buch ihren eigenen Lebensweg, der mit einem harten Schicksal verbunden ist. Aus diesem Grund können ganz klar Verbindungen zur Biografie der Autorin hergestellt werden. Der Inhalt des Buches ist die Biografie der Autorin.

7. Buchkritik und Buchempfehlung


Ich habe mich vorher gefragt, wie solche Inzest-Misshandlungen jahrelang ablaufen und später vertuscht werden können, da man eigentlich davon ausgeht, dass andere Familienmitglieder oder Nachbarn dies merken und anschließend handeln müssten. (s.1.) Nun kann ich diese Frage beantworten. Die eigene Frau, die Geschwister und zum Schluss selbst Ulrike, decken ihren Mann und Vater aus Angst, da die Ehre und Würde der Familie auf dem Spiel steht. Das „christliche“ Dorf vertuscht die Angelegenheit, da es ein Tabuthema ist und keiner wagt, sich mit so etwas auseinander zu setzen. Stattdessen wird drüber hinweg gesehen und die heile Welt vorgespielt. Ich bewundere die Autorin für ihren Mut, ein so tabuisiertes Thema in dieser Offenheit aufzuzeigen. Man hört hier und da immer etwas über Inzest oder sexuellem Missbrauch, doch sich deswegen mit diesem Thema auseinandersetzen und zu diskutieren tun die wenigsten. Es ist ein schwieriges Thema, doch die Autorin hat es dennoch leicht und verständlich vermittelt. Negativ ist zu nennen, dass die Autorin sich oft wiederholt. Sie möchte damit vielleicht ihre Gefühle klar äußern, aber dennoch wirkt dies teilweise auf den Leser uninteressant, weil er es schon ein paar Mal gelesen hat. Stilistisch ist er durch wenige wirkungshafte Mittel nicht sehr fesseln geschrieben. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Autorin deutlich und offen die Fakten auf den Punkt bringt.


Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für Biographien, Lebenswege und Kindesmissbrauch, speziell den Inzest interessieren. Gerade junge Menschen sollten dieses Buch lesen, denn dieses Thema soll nicht länger ein Tabuthema sein. Außerdem empfehle ich dieses Buch denen, die selbst Opfer geworden sind.


. Quellen


1. Ulrike Dierkes „Schwestermutter“


 2. http://www.amazon.de


 3. http://www.buch.de


 4. http://www.melinaev.de


 5. http://www.wikipedia.org



9. Anhang – Reportage bei SternTV


Inzest - "Alle gingen zur Tagesordnung über"

Ulrike Dierkes ist die Tochter ihrer ältesten Schwester, die vom Vater immer wieder missbraucht wurde. Bei Stern TV berichtete sie über ihre schwierige Biografie als Inzest-Kind.

© Stern TV

Elf Jahre war Ulrike Dierkes alt, als ihre Mutter die entsetzliche Wahrheit offenbarte. "Diese Szene vergesse ich nie", sagt Ulrike Dierkes. "Meine Mutter rief mich zu sich und sagte: 'Morgen kommt Dein Vater wieder. Aber er war nicht im Krankenhaus, wie ich immer gesagt habe, sondern im Knast. Der hat deiner ältesten Schwester ein Kind gemacht und dieses Kind bist du. Das ist Blutschande. Du bist die Sünde meines Mannes.'" Weil der Inzest nicht verborgen geblieben war, hatte der Vater zweieinhalb Jahre absitzen müssen.

Doch der Knast hatte ihn nicht geändert. Sofort nach seiner Rückkehr missbrauchte er wieder die älteste Tochter. "Er kam runtergepoltert, sie sauste um den Tisch herum, er hinterher. Er war außer sich", erinnert sich Ulrike Dierkes. Dann passierte es wieder, vor den Augen der Familie. "Er schnappte sie sich und schleppte sie weg. Und alle gingen zur Tagesordnung über." Schließlich musste der Vater wegen wiederholten Missbrauchs vier weitere Jahre ins Gefängnis.


Die Augen des Vaters
Als Ulrike Dierkes geboren wurde, war ihre Schwester 14 Jahre alt. Das Baby wuchs in der Familie auf - im Glauben, ihre Großmutter sei ihre eigentliche Mutter. In dem Ort, in dem die Familie wohnte, sprach sich der Inzest indes schnell herum. Das Kind musste sich unangenehme Bemerkungen über die Eltern gefallen lassen, ohne zu verstehen, was damit gemeint sein könnte. Sie fühlte sich abgelehnt und isoliert. Und in der Situation war es ausgerechnet der Vater, der ihr Geborgenheit gab. "Es war das, wonach die Seele Bedürfnis hatte: Nämlich einfach zu hören, dass da ein Mensch ist, der es in Ordnung findet, dass es mich gibt", erklärt Ulrike Dierkes.


Zu ihrer leiblichen Mutter, der ältesten Schwester, hat sie hingegen nie ein Verhältnis aufbauen können. Als die missbrauchte junge Frau sich von der Familie trennte und nach Berlin zog, eilte die Tochter hinterher. Aber die Mutter konnte mit dem Kind nicht umgehen. "Wenn ich sie anschaute, dachte sie, der Vater schaue sie an. Diesen Horror konnte ich ihr - und uns beiden - leider nicht ersparen." Inzwischen ist Ulrike Dierkes 49 Jahre alt, aber ein Kontakt zur lieblichen Mutter existiert immer noch nicht.


 

Missbrauch meistens in der Familie
Um das Geschehene zu verarbeiten, schrieb Ulrike Dierkes ein Buch und gründete einen Verein für Kinder, deren Mütter aufgrund von Inzest und Vergewaltigungen schwanger wurden. Die Beschäftigung mit diesen Menschen hat Ulrike Dierkes geholfen: "Es tut gut, weil ich sehen kann, dass ich nicht alleine bin. Dass es außer mir auch andere gibt, die Inzest-geschädigt sind." Wobei sie noch Glück hatte - im Gegensatz zu anderen Opfern sind bei ihr keine gesundheitlichen Schäden aufgetreten. "Das ist keine Selbstverständlichkeit", sagt Ulrike Dierkes.


"75 Prozent der Missbrauchsfälle spielen sich in der Familie ab ", sagt sie. Und manchmal ist es für sie auch emotional belastend, die Arbeit in ihrem Verein zu machen. Vor allem wegen der Täter. "Das ist nicht einfach", erklärt Ulrike Dierkes. "Denn die meisten Täter sind bis an ihr Lebensende als Täter aktiv."


Nickname 04.06.2006, 10.47| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Rezensionen

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Masato
Interessanter und unterhaltsamer Blog!
Lassen Sie sich nicht verbiegen!
Grüße!
20.3.2012-12:05
Alexandra.
Ich möchte nicht schleimen. Will Ihnen nicht sagen welche Bücher ich von Ihnen gelesen habe. Oder Sie bemitleiden. - Ich möchte Ihnen lediglich sagen, das ich es gut finde, das Sie existieren, leben & überlebt haben. Die Welt braucht Menschen wie Sie. - Menschen die den Mund auf machen. Lassen Sie ihn sich bitte niemals verbieten.

Liebe Grüße.
13.12.2011-13:23
Maria
Hallo Frau Dierkes!...gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen... Ich bewundere Sie sehr, für Ihren Lebensmut, dass Sie nie aufgehört haben zu kämpfen und ein Zeichen setzen! Da ich selber in der Nähe von Münster lebe, kann ich die Beschreibungen, Ignoranz und das Weggucken der Münsterländer, so gut nachvollziehen... Wie wunderbar, dass Sie immer an sich geglaubt haben!!!!!! Auf dass es mehr Menschen gibt, die sich trauen etwas zu sagen, nicht wegsehen,kämpfen und gewinnen.

Sie haben so viel getan und erreicht, ich wünsche Ihnen für alles weitere genauso viel Kraft, Mut und starke Menschen an Ihrer Seite!
Viele Grüße aus dem Münsterland, Maria.
8.11.2011-1:24
Andrea
Liebe Frau Dierkes

Ich kaufte Ihr Buch Schwestermutter vor paar Wochen, habe mir das Buch aber nicht gleich zum lesen hingelegt. Ich schätze, ich wusste warum.

Dieses Buch ist so schonungslos,"grausam" geschrieben, hinsichtlich dessen, was Inzestkinder und deren Mütter selbst heute noch, in unserer Ach so aufgeschlossenen Gesellschaft erdulden müssen... Ich brauchte 3 Anläufe bis ich Ihre Buch zu Ende lesen konnte. Es hat mich zutiefst betroffen gemacht. Ich bewundere aber auch Ihren Mut, Ihre Kraft und Durchhaltewillen, nicht unterzugehen,sondern für Ihre Rechte zu kämpfen. Ihr Recht zu leben, zu lieben und geliebt zu werden.

Frau Dierkes, ich wünsche Ihnen und Ihrer Stiftung alles erdenklich Gute, Kraft und Durchhaltewillen, all jenen zu helfen, die nicht soviel Lebensmut in sich tragen, wie Sie es in sich hatten und noch immer haben.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Andrea
7.7.2011-13:42
Isabella
Liebe Frau Dierkes!
Ich bin nicht durch Zufall auf ihr Buch gestoßen.
Vor etwa einem Monat erzählte mir meine Mutter, dass ich eine Schwester habe, die auch meine Tante ist. Als erste Reaktion habe ich Bücher zu dem Thema gesucht und bin sofort auf Ihres gestoßen.
Es hat mich wirklich sehr berührt und mir sehr weitergeholfen!
Vielen Dank!
19.10.2010-18:02