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IPA Fulda


Artikel:

50 Jahre IPA Fulda

 







"Schwestermutter - Ich bin ein Inzestkind"

Autorenlesung mit Ulrike M. Dierkes


Fulda. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der IPA*, (International Police Association) Verbindungsstelle Fulda, lud der Bürgermeister der Stadt Fulda, Wolfgang Dippel am Vormittag des 26. Mai zum Empfang ins Stadtschloss Fulda.

Die Fuldaer Verbindungsstelle des IPA feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Rahmenprogramm und Gästen aus einigen europäischen Ländern. Der Chef der Alsfelder Schutzpolizei, Horst Bichl, begrüßte in seiner Funktion als IPA-Verbindungsstellenleiter und Vizepräsident der Deutschen Sektion die Teilnehmer und betonte den freundschaftlichen Gedanken der IPA . Anschließend überreichte Bürgermeister Wolfgang Dippel Bonifatius-Medaillen an die Gäste.

Neben Mitgliedern aus Fulda und Umgebung waren Gäste aus Saarbrücken, Polen, Ungarn und der italienischen Partnerstadt Como nach Fulda gekommen, um die Feierlichkeiten mitzuerleben, die schon am Abend zuvor mit Sektempfang und gemütlichem Beisammensein begonnen hatten.

Das Treffen stand unter dem Motto "Kampf gegen sexuelle Gewalt", nachmittags 16 Uhr las im Fürstensaal des Schlosses die Autorin Ulrike M. Dierkes aus Stuttgart aus ihrem Buch "Schwestermutter" und um 20 Uhr fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Gemeinsam gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen" statt.

 Die IPA wurde am 01.01.1950 von dem britischen Polizeibeamten Arthur Troops gegründet. Sein Motto war "Service through friendship", "Dienen durch Freundschaft". Zum 01.06.1956 wurde die Verbindungsstelle Fulda eingerichtet. Heute umfasst die Association weltweit 300.000 Mitglieder, davon 59.000 in 296 Verbindungsstellen in Deutschland. Der IPA Fulda gehören rund 400 Mitglieder an. Die IPA ist damit die weltweit größte Vereinigung von Polizeibediensteten. Ihre Ziele sind unter anderem Aufbau und Pflege freundschaftlicher Beziehungen durch Studienfahrten und Begegnungsveranstaltungen, Aus- und Weiterbildung zum Beispiel im Informations- und Bildungszentrum Schloss Gilborn,
Auslandspraktika und die Möglichkeit zu Urlaubsaufenthalten in anerkannten IPA-Häusern im In- und Ausland.







Gruppenfoto beim Empfang im Stadtschloss






Gruppenfoto mit Gästen

v.l.n.r.: Waldemar Weindich, ( IPA-Polen), Uwe Kokotek, (IPA-Landesgruppe Bayern), Ulrike M. Dierkes (Autorin, Vorsitzende M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V., Stuttgart) , Dr. Wolfgang Dippel (Fuldas Bürgermeister) , Horst W. Bichl (Vizepräsident der IPA-Deutsche Sektion e.V.) , Giancarlo Croci, (IPA Como/Italien), Gerhard Schmitt, (IPA Saarland) und István Losonci, (IPA Györ/Ungarn).


Fotos: Stephan Knopp 


Lesung_Fulda.jpg


Lesung Fürstensaal


Podiumsdis.jpg


Podiumsdiskussion

 

Nickname 03.02.2007, 17.32

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Masato
Interessanter und unterhaltsamer Blog!
Lassen Sie sich nicht verbiegen!
Grüße!
20.3.2012-12:05
Alexandra.
Ich möchte nicht schleimen. Will Ihnen nicht sagen welche Bücher ich von Ihnen gelesen habe. Oder Sie bemitleiden. - Ich möchte Ihnen lediglich sagen, das ich es gut finde, das Sie existieren, leben & überlebt haben. Die Welt braucht Menschen wie Sie. - Menschen die den Mund auf machen. Lassen Sie ihn sich bitte niemals verbieten.

Liebe Grüße.
13.12.2011-13:23
Maria
Hallo Frau Dierkes!...gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen... Ich bewundere Sie sehr, für Ihren Lebensmut, dass Sie nie aufgehört haben zu kämpfen und ein Zeichen setzen! Da ich selber in der Nähe von Münster lebe, kann ich die Beschreibungen, Ignoranz und das Weggucken der Münsterländer, so gut nachvollziehen... Wie wunderbar, dass Sie immer an sich geglaubt haben!!!!!! Auf dass es mehr Menschen gibt, die sich trauen etwas zu sagen, nicht wegsehen,kämpfen und gewinnen.

Sie haben so viel getan und erreicht, ich wünsche Ihnen für alles weitere genauso viel Kraft, Mut und starke Menschen an Ihrer Seite!
Viele Grüße aus dem Münsterland, Maria.
8.11.2011-1:24
Andrea
Liebe Frau Dierkes

Ich kaufte Ihr Buch Schwestermutter vor paar Wochen, habe mir das Buch aber nicht gleich zum lesen hingelegt. Ich schätze, ich wusste warum.

Dieses Buch ist so schonungslos,"grausam" geschrieben, hinsichtlich dessen, was Inzestkinder und deren Mütter selbst heute noch, in unserer Ach so aufgeschlossenen Gesellschaft erdulden müssen... Ich brauchte 3 Anläufe bis ich Ihre Buch zu Ende lesen konnte. Es hat mich zutiefst betroffen gemacht. Ich bewundere aber auch Ihren Mut, Ihre Kraft und Durchhaltewillen, nicht unterzugehen,sondern für Ihre Rechte zu kämpfen. Ihr Recht zu leben, zu lieben und geliebt zu werden.

Frau Dierkes, ich wünsche Ihnen und Ihrer Stiftung alles erdenklich Gute, Kraft und Durchhaltewillen, all jenen zu helfen, die nicht soviel Lebensmut in sich tragen, wie Sie es in sich hatten und noch immer haben.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Andrea
7.7.2011-13:42
Isabella
Liebe Frau Dierkes!
Ich bin nicht durch Zufall auf ihr Buch gestoßen.
Vor etwa einem Monat erzählte mir meine Mutter, dass ich eine Schwester habe, die auch meine Tante ist. Als erste Reaktion habe ich Bücher zu dem Thema gesucht und bin sofort auf Ihres gestoßen.
Es hat mich wirklich sehr berührt und mir sehr weitergeholfen!
Vielen Dank!
19.10.2010-18:02