Autorenblog

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S o m m e r z e i t




Still

ist der Abend geworden

 

Still
naht

die laue Sommernacht

elegant: tintenblau

 

Still
entnehme ich ihr

meine Feder
eintauchend

 

Satz für Satz.

 

Will
nicht

mit elektrischem
Silbenhagel

 

ihre Stille
zerstören.

 

Will
dir schreiben

was ich denke
was ich fühle
was ich meine

 Will

ihr danken

 

und
dem Froschkonzert

lauschen
das sie mir

 

durch geöffnete
Fensterflügel

 zuträgt

 

und den
Mitternachtskirchglockenschlag

 

akzeptieren.

 

(Ulrike M. Dierkes)

 



N  a t u r  i m  S o m m e r



Schicksal


Dem Schicksal
ist es egal, ob
Sommer oder Winter
ist, 8 oder 28 Grad.


Es gestaltet sich
lediglich anders
passt sich der
Jahreszeit an.


Mal wartet es
unten am Bach,
mal verschlingt dich
der Strom der Zeit.


oder es lauert
darauf, dich als
Hitzeschlag zu
treffen.


Es wartet
in der Kurve
oder auf
gerader Strecke


unabhängig davon
ob du arm oder reich,
dumm oder klug,
hübsch oder hässlich
bist.


Auf jeden Fall
ist es immer
zu spät,
noch etwas
hinzu zu fügen.



(Ulrike M. Dierkes, 1995)
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Ulrike 02.08.2020, 23.19| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Literatur

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Gabriele


Liebe Frau Dierkes,

nun habe ich >Schwestermutter< zu Ende gelesen und möchte sagen, dass mich gerade die letzten Seiten sehr bewegt haben. Das ist das persönliche Schicksal, es immer mit sich herum zu tragen - eine Lebensaufgabe, die man annehmen muss. Sie tun es auch stellvertretend und das finde ich sehr großartig. Ich fühle mich dadurch verbunden.-danke.

(G.F., 24.05.2020)



24.5.2020-18:36
Alexandra.
Ich möchte nicht schleimen. Will Ihnen nicht sagen welche Bücher ich von Ihnen gelesen habe. Oder Sie bemitleiden. - Ich möchte Ihnen lediglich sagen, das ich es gut finde, das Sie existieren, leben & überlebt haben. Die Welt braucht Menschen wie Sie. - Menschen die den Mund auf machen. Lassen Sie ihn sich bitte niemals verbieten.

Liebe Grüße.
13.12.2011-13:23
Maria
Hallo Frau Dierkes!...gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen... Ich bewundere Sie sehr, für Ihren Lebensmut, dass Sie nie aufgehört haben zu kämpfen und ein Zeichen setzen! Da ich selber in der Nähe von Münster lebe, kann ich die Beschreibungen, Ignoranz und das Weggucken der Münsterländer, so gut nachvollziehen... Wie wunderbar, dass Sie immer an sich geglaubt haben!!!!!! Auf dass es mehr Menschen gibt, die sich trauen etwas zu sagen, nicht wegsehen,kämpfen und gewinnen.

Sie haben so viel getan und erreicht, ich wünsche Ihnen für alles weitere genauso viel Kraft, Mut und starke Menschen an Ihrer Seite!
Viele Grüße aus dem Münsterland, Maria.
8.11.2011-1:24
Andrea
Liebe Frau Dierkes

Ich kaufte Ihr Buch Schwestermutter vor paar Wochen, habe mir das Buch aber nicht gleich zum lesen hingelegt. Ich schätze, ich wusste warum.

Dieses Buch ist so schonungslos,"grausam" geschrieben, hinsichtlich dessen, was Inzestkinder und deren Mütter selbst heute noch, in unserer Ach so aufgeschlossenen Gesellschaft erdulden müssen... Ich brauchte 3 Anläufe bis ich Ihre Buch zu Ende lesen konnte. Es hat mich zutiefst betroffen gemacht. Ich bewundere aber auch Ihren Mut, Ihre Kraft und Durchhaltewillen, nicht unterzugehen,sondern für Ihre Rechte zu kämpfen. Ihr Recht zu leben, zu lieben und geliebt zu werden.

Frau Dierkes, ich wünsche Ihnen und Ihrer Stiftung alles erdenklich Gute, Kraft und Durchhaltewillen, all jenen zu helfen, die nicht soviel Lebensmut in sich tragen, wie Sie es in sich hatten und noch immer haben.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Andrea
7.7.2011-13:42
Isabella
Liebe Frau Dierkes!
Ich bin nicht durch Zufall auf ihr Buch gestoßen.
Vor etwa einem Monat erzählte mir meine Mutter, dass ich eine Schwester habe, die auch meine Tante ist. Als erste Reaktion habe ich Bücher zu dem Thema gesucht und bin sofort auf Ihres gestoßen.
Es hat mich wirklich sehr berührt und mir sehr weitergeholfen!
Vielen Dank!
19.10.2010-18:02