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Guter Morgen


schönes, leeres

unbeschrieb'nes

klares, reines

stilles Blatt!

Der Anblick

dieses neuen,

noch stillen,

schweigenden

Tages,

der Anblick

dieses

unbeschrieb'nen

Blattes

ruft meine Phantasie

auf den Plan

noch ungedachte Sätze

auf's Papier zu bannen

und ihnen die Unschuld

des jungen Tages

zu rauben.

Noch ruht der Stift,

die Unruhe naht.

Seele. Mine. Stift.

Gute Mine zum Tag,

der mir noch nichts

gebracht, aber auch

nichts getan hat.

Das Korrekturband,

Tipp-Ex und Tesa,

Verbandzeug

der Schreibenden,

liegen bereit.

Seit Computer

Tee statt Tinte.

Das Blattwerk

eines Tages,

das Handwerk

des Dichters,

das Mundwerk

zum Telefonieren

nimmt seinen Lauf.

Am Ende

des Tages

werde ich wissen,

was besser war,

das Schreiben

oder

das Schweigen.


(Ulrike M. Dierkes, 2009)






15. UNICEF-Jubiläums-Gala
am 24.11.2017 im Maritim-Hotel in Köln

Zum 15. Jubiläum der Gala des Kinderhilfswerks
der Vereinten Nationen kamen prominente Gäste
wie Prinz Maximilian zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg
mit Prinzessin Franziska – und zahlreiche Vertreter
der Kölner Gesellschaft, von Kölns Bürgermeister
Hans-Werner Bartsch mit Gattin Josefine, über Lilli
und Dieter Morszeck – bis hin zu „Lindenstraße“-
Schauspielerin Marie-Luise Marjan. Gast war auch
Ulrike M. Dierkes, Trägerin des Bundesverdienst-
kreuzes und Vorsitzende des M.E.L.I.N.A e.V.


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Meine Lyrik "Schweigestunden"
erschien in der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte

Schweigestunden

Das ist die Summe
vieler Augenblicke

Das ist die Summe
nichtbeantworteter
Anrufe & Briefe

Das ist die Summe
nicht genutzter
Chancen

Das ist die Summe
der nie geführten
Gespräche

Das ist die Summe
des
Aneinander-vorbei

In Aufzügen
am Arbeitsplatz
in Stadtbahnen

Das ist die
Nichtkommunikation
in einer Zeit

zwischen
Informationsüberfluß
Nachrichtenüberdruß
und Ladenschluß

Kurz:
der Absagen
an die Zeit

(Ulrike M. Dierkes, 2000)


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Nickname 08.03.2017, 21.07 | PL

Buchempfehlung


Aktueller denn je:
In Zeiten des Friedens und weltweiter Kriege...
Rainer Schepper
Lebensreport

Buchbeschreibung von Ulrike M. Dierkes
Um es gleich vorweg zu nehmen: dieses Buch ist keine Biografie, sondern ein Report, eine journalistische Darstellungsform der besonders anspruchsvollen Art.
Das ist gut so, denn Biografien, in denen Leute glauben, eine Aneinanderreihung schmerzlicher Episoden, verpasster Gelegenheiten und Exzesse ihres Lebens unters Volk bringen zu müssen, überschwemmen den Büchermarkt. Wobei, dies sei angemerkt, das Schreiben einer Biografie zur literarischen Königsdisziplin zählt!.
Nun ist Rainer Schepper nicht irgendjemand, sondern ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter, geehrter und gefragter Rezitator niederdeutscher und hochdeutscher Dichtung, Herausgeber westfälischer Literatur, Autor des Rundfunks und des Fernsehens, auch zahlreicher Aufsätze, religionskritischer Bücher und Vorträge, in denen er Stellung zu gesellschaftspolitischen Gegenwartsfragen bezieht.
Dramatisch spannend liest sich sein Lebensreport also nicht allein dadurch, dass er mit inzwischen 89 Jahren ein begehrter Zeitzeuge ist, sondern weil er auf einen Zeitabschnitt blicken kann, den viele Leser nur noch aus Geschichtsbüchern, bestenfalls Schilderungen der eigenen Großeltern kennen, sofern diese noch leben. Dabei sind die Erfahrungen, von denen Rainer Schepper berichtet, thematisch aktueller denn je, und je mehr man eintaucht, umso mehr ist man in der Gegenwart.
Denn gestern ist heute.


Elsinor, ISBN 978-3-945113-10-3 € 16,80 [D]

Mal wieder eine schöne Rückmeldung auf mein Buch "Schwestermutter": Habe Ihr Buch schon zweimal gelesen. Hut ab vor Ihrem Mut. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute. Gerade in unserer Zeit ist es schwer seine Meinung zu sagen. Marita ********************************************* * Sunday 30. October 2016 - 19.35.17










Abenteuerwelten








Hallo,
ich habe gerade Ihr Buch "Schwestermutter" gelesen. Es hat mich gefesselt. Sie sind eine tolle Frau!
Vielen Dank
M.F., 9. Okt. 2016





Denn es wird Herbst
Herbstlyrik von Ulrike M. Dierkes






Nickname 18.09.2016, 06.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Masato
Interessanter und unterhaltsamer Blog!
Lassen Sie sich nicht verbiegen!
Grüße!
20.3.2012-12:05
Alexandra.
Ich möchte nicht schleimen. Will Ihnen nicht sagen welche Bücher ich von Ihnen gelesen habe. Oder Sie bemitleiden. - Ich möchte Ihnen lediglich sagen, das ich es gut finde, das Sie existieren, leben & überlebt haben. Die Welt braucht Menschen wie Sie. - Menschen die den Mund auf machen. Lassen Sie ihn sich bitte niemals verbieten.

Liebe Grüße.
13.12.2011-13:23
Maria
Hallo Frau Dierkes!...gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen... Ich bewundere Sie sehr, für Ihren Lebensmut, dass Sie nie aufgehört haben zu kämpfen und ein Zeichen setzen! Da ich selber in der Nähe von Münster lebe, kann ich die Beschreibungen, Ignoranz und das Weggucken der Münsterländer, so gut nachvollziehen... Wie wunderbar, dass Sie immer an sich geglaubt haben!!!!!! Auf dass es mehr Menschen gibt, die sich trauen etwas zu sagen, nicht wegsehen,kämpfen und gewinnen.

Sie haben so viel getan und erreicht, ich wünsche Ihnen für alles weitere genauso viel Kraft, Mut und starke Menschen an Ihrer Seite!
Viele Grüße aus dem Münsterland, Maria.
8.11.2011-1:24
Andrea
Liebe Frau Dierkes

Ich kaufte Ihr Buch Schwestermutter vor paar Wochen, habe mir das Buch aber nicht gleich zum lesen hingelegt. Ich schätze, ich wusste warum.

Dieses Buch ist so schonungslos,"grausam" geschrieben, hinsichtlich dessen, was Inzestkinder und deren Mütter selbst heute noch, in unserer Ach so aufgeschlossenen Gesellschaft erdulden müssen... Ich brauchte 3 Anläufe bis ich Ihre Buch zu Ende lesen konnte. Es hat mich zutiefst betroffen gemacht. Ich bewundere aber auch Ihren Mut, Ihre Kraft und Durchhaltewillen, nicht unterzugehen,sondern für Ihre Rechte zu kämpfen. Ihr Recht zu leben, zu lieben und geliebt zu werden.

Frau Dierkes, ich wünsche Ihnen und Ihrer Stiftung alles erdenklich Gute, Kraft und Durchhaltewillen, all jenen zu helfen, die nicht soviel Lebensmut in sich tragen, wie Sie es in sich hatten und noch immer haben.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Andrea
7.7.2011-13:42
Isabella
Liebe Frau Dierkes!
Ich bin nicht durch Zufall auf ihr Buch gestoßen.
Vor etwa einem Monat erzählte mir meine Mutter, dass ich eine Schwester habe, die auch meine Tante ist. Als erste Reaktion habe ich Bücher zu dem Thema gesucht und bin sofort auf Ihres gestoßen.
Es hat mich wirklich sehr berührt und mir sehr weitergeholfen!
Vielen Dank!
19.10.2010-18:02