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Thema: Wortpatenschaft

Wortpatenschaft

Alle zwei Wochen
stirbt eine von 6000 Sprachen
weltweit.
Auch in Deutschland
veröden ganze Wortlandschaften.
Mäßiges Englisch
und krudes Denglisch überall.
Erste Ursache:
Die weltweite Amerikanisierung
über Internet und Massenmedien.
Zweite Ursache:
Unsere Nachlässigkeit.
Wir achten nicht
genug auf die Sprache,
die wir alltäglich sprechen;
wir achten sie nicht.
Der enge Zusammenhang
zwischen Sprache, Geist und Kultur
- auch Wirtschaft und Wohlstand -
ist uns nicht bewußt.
Auf dieser Erkenntnis
fußt die Idee
der Wortpatenschaft:
mit einem lachenden
und einem weinenden Auge...


http://www.wortpatenschaft.de/


Ein Stuttgarter Wochenblatt schrieb nach einer Lesung:
"
Vielseitige Sprachkünstlerin"
"Schreiben hat viele Facetten.
Ulrike M. Dierkes kennt wohl die meisten davon...
ist in allen Sprachformen sattelfest."



Als Autorin,
als Herbstkind
als im Herbst Geborene


habe ich
die Wortpatenschaft
über das Wort
"Herbststimme"
übernommen


als Inzestkind
durch Inzest Geborene
als Inzestexpertin


habe ich
die Wortpatenschaft
über das Wort
"Inzest"
übernommen


Mögen diese
beiden Worte
im wahrsten
Sinne
des Wortes

immer so
eingesetzt
werden,
wie sie es
verdient
haben


und nie
missbräuchlich
verwendet werden


(Ulrike M. Dierkes,
1. April 2006)








 

Nickname 21.06.2007, 20.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Masato
Interessanter und unterhaltsamer Blog!
Lassen Sie sich nicht verbiegen!
Grüße!
20.3.2012-12:05
Alexandra.
Ich möchte nicht schleimen. Will Ihnen nicht sagen welche Bücher ich von Ihnen gelesen habe. Oder Sie bemitleiden. - Ich möchte Ihnen lediglich sagen, das ich es gut finde, das Sie existieren, leben & überlebt haben. Die Welt braucht Menschen wie Sie. - Menschen die den Mund auf machen. Lassen Sie ihn sich bitte niemals verbieten.

Liebe Grüße.
13.12.2011-13:23
Maria
Hallo Frau Dierkes!...gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen... Ich bewundere Sie sehr, für Ihren Lebensmut, dass Sie nie aufgehört haben zu kämpfen und ein Zeichen setzen! Da ich selber in der Nähe von Münster lebe, kann ich die Beschreibungen, Ignoranz und das Weggucken der Münsterländer, so gut nachvollziehen... Wie wunderbar, dass Sie immer an sich geglaubt haben!!!!!! Auf dass es mehr Menschen gibt, die sich trauen etwas zu sagen, nicht wegsehen,kämpfen und gewinnen.

Sie haben so viel getan und erreicht, ich wünsche Ihnen für alles weitere genauso viel Kraft, Mut und starke Menschen an Ihrer Seite!
Viele Grüße aus dem Münsterland, Maria.
8.11.2011-1:24
Andrea
Liebe Frau Dierkes

Ich kaufte Ihr Buch Schwestermutter vor paar Wochen, habe mir das Buch aber nicht gleich zum lesen hingelegt. Ich schätze, ich wusste warum.

Dieses Buch ist so schonungslos,"grausam" geschrieben, hinsichtlich dessen, was Inzestkinder und deren Mütter selbst heute noch, in unserer Ach so aufgeschlossenen Gesellschaft erdulden müssen... Ich brauchte 3 Anläufe bis ich Ihre Buch zu Ende lesen konnte. Es hat mich zutiefst betroffen gemacht. Ich bewundere aber auch Ihren Mut, Ihre Kraft und Durchhaltewillen, nicht unterzugehen,sondern für Ihre Rechte zu kämpfen. Ihr Recht zu leben, zu lieben und geliebt zu werden.

Frau Dierkes, ich wünsche Ihnen und Ihrer Stiftung alles erdenklich Gute, Kraft und Durchhaltewillen, all jenen zu helfen, die nicht soviel Lebensmut in sich tragen, wie Sie es in sich hatten und noch immer haben.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Andrea
7.7.2011-13:42
Isabella
Liebe Frau Dierkes!
Ich bin nicht durch Zufall auf ihr Buch gestoßen.
Vor etwa einem Monat erzählte mir meine Mutter, dass ich eine Schwester habe, die auch meine Tante ist. Als erste Reaktion habe ich Bücher zu dem Thema gesucht und bin sofort auf Ihres gestoßen.
Es hat mich wirklich sehr berührt und mir sehr weitergeholfen!
Vielen Dank!
19.10.2010-18:02