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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ulrike M. Dierkes

LyrikSommer

Sommerlyrik




                                                           Foto: Ulrike M. Dierkes




Still ist

der Abend geworden


Still
naht
die laue Sommernacht


elegant: tintenblau


Still
entnehme ich ihr
meine Feder
eintauchend


Satz für Satz.


Will
nicht
mit elektrischem
Silbenhagel
ihre Stille
zerstören.


Will
dir schreiben
was ich denke
was ich fühle
was ich meine


Will
ihr danken
und
dem Froschkonzert
lauschen


das sie mir
durch geöffnete
Fensterflügel
zuträgt


und den
Mitternachtskirchglockenschlag
akzeptieren.


(Ulrike M. Dierkes)




 

Sommer´s Zeit

37 °
nicht nur im ZDF.


Mein Schirm steht
auf Sommer! gelb
Fransen im Wind,
ein glühender
Verehrer der Sonne
kraft Sonnenenergie


Helle Sterne und
lange laue Näch(s)te
auf dem Balkon.


Ich fliehe in ein Bad
immer auf der Suche
nach einer Quelle,
einem Ursprung ins
kühle Nass und ziehe
Bahnen.


Nicht allein
mir, auch anderen steht
das Wasser bis zum
Hals.


Der ganze Stadtteil
trifft sich, leicht be-
deckt, bekleidet als
Gast des Bades, in
einem Anzug wie es
die Saison diktiert,
um Hüllen fallen zu
lassen. Sehen und zu
werden, erkennend
gesehen worden sein.


(Ulrike M. Dierkes)



*****

Brennende Luft

 



                                                                                 Foto: Ulrike M. Dierkes




glühende Sonne
über der Stadt




auf heissem
Pflaster
verbeugt oder verbiegt
sich der Asphalt
unter der Sonne




auch die Sohle
der Sandale
löst sich
von der Hitze



Uhren bleiben
stehen, Zeiger
legen eine Pause
ein




selbst die
Sommerzeit
möchte
hitzefrei




wird Zeit für
ein neues Herz
Grillen
halten zirpend
inne
SaitenWaisen
Weisen




Sommerpause




Silber
Schönheit
im Sommer




sucht
anlaufend
erfrischende
Brunnen




(Ulrike M. Dierkes, 2006)






Regenbogen über Rhein,                             Foto:   Ulrike M. Dierkes





Regenbogen

Die Sonne

macht

einen Bogen


um den Regen!

Sie feiern

ein Ritual:


ihr Rendezvous

die voneinander

und immer wieder

aufeinander treffen.

So nimmt eine Liebe

ihren Lauf

eine Auswirkung beginnt.


Wenn der Regen

mit der Sonne...

sich auf Biegen und Brechen

trifft und vereint

sprechen Wolken Bände.

Wenn Licht

In Regentropfen dringt

und alles durcheinander

bringt

sich Tropfen heiss

durchqueren lassen...


dann sieht man

was war.


Die Sonne

machte einen Bogen

um den Regen.

Triumphale Folge:

Regenbogen



(9/1988, Ulrike M. Dierkes)

-----




Wolkenbruch


haben Sie schon mal

mit den Wolken

gebrochen?


Ich meine nicht,

ob Sie sich nach

einer rauschenden

Ballnacht unter freiem

Himmel übergeben haben,


sondern so richtig

Krach mit den Elementen

zwischen Himmel und Erde

hatten?


Ich nicht.

Ich liebe den Himmel,

bei Tag und bei Nacht.

Blitz und Donner,

Eis und Schnee,

den Mond und die Sterne,

Regen und Sonne.


Gestern hat es

wolkenbruchartig

geschüttet,


als schütte der Himmel

sein Herz aus:

Frust und Tränen,

Trauer und Leid,

Schmerz und Seelen-Qualen.



Ich war gerade

auf dem Weg

ins Kino,


ich spannte meinen roten

Regenschirm auf,

unter die Wolken,

und legte meine


Arme schützend


um die Regentropfen,

damit sie nicht nass

 wurden und ungeschützt

im Regen standen.


Würde ich nämlich

wiederkommen, dann

als Regentropfen.


(Ulrike M. Dierkes)

 


Nickname 08.06.2014, 21.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

neu eingetroffen

Möchten Sie ein Autogramm der Autorin?
Schicken Sie Ihren Autogrammwunsch bitte in einem vorfrankierten Briefumschlag an: Ulrike M. Dierkes, Bachstr. 23a, 56566 Neuwied



Nickname 31.05.2013, 20.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL


Zuschriften 2013



Sehr geehrte Frau Ulrike M. Dierkes,


ich fand Ihr Buch " Schwestermutter" sehr toll zum Lesen! Ich bin berührt von Ihrer Geschichte und beeindruckt von Ihrer Kraft und Stärke.

Ich habe mich sehr oft in Ihrem Buch wieder gefunden. In vielen Momenten, wo Sie nicht wussten, wie muss ich denn jetzt reagieren?

Ich muss Ihnen sagen,dass ich kein Inzestkind bin, aber viel Gewalt und Missbrauch nach der Scheidung meiner Eltern erleben musste. Mittlerweile habe ich, genau wie Sie, den Kontakt zu meinem Vater, wobei mir Erzeuger lieber ist, abgebrochen.

Ich möchte Ihnen nicht meine Geschichte erzählen,sondern Ihnen glückwünschen,dass Sie ihr Leben als eigenständige Frau wieder in die richtige Richtung gelenkt haben und nach allem,was Ihnen widerfahren ist glücklich geworden sind.

Sie haben mich sehr motiviert meine eigene Lebensgeschichte weiter zu schreiben,da ich leider keine Therapeutin finde,die mich therapieren möchte.

Ich wünsche Ihnen für den Rest Ihres Lebens alles Liebe und weiterhin die Stärke,die Sie sich selbst aufgebaut haben!

Ich bin leicht neidisch, denn am Ende ihres Buches weiß ich, dass Sie alles verarbeitet haben aber natürlich nicht abgeschlossen haben, denn die Narbe in der Seele kommt ab und zu ins Bewusstsein, aber glücklich sein können und wissen, welche Menschen Ihnen etwas bedeuten und Ihnen Bedeutung schenken und welche nicht.

 Nach so einem Erlebnis fällt es doch eigentlich schwer überhaupt Vertrauen in irgendjemanden zu stecken oder zu glauben,dass es auch Menschen gibt, die einen nur lieb haben,ohne böse Gedanken!?

Alles Gute!

Marie-Sophie
20 Jahre

Nickname 17.02.2013, 20.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oktoberkinder




55 Jahre...





Ulrike



ein blumiger Auftakt ins nächste Lebensjahr




Herbstwesen


Mich hat
der Herbst
geboren


mich
stürmisches
Oktoberkind


mich
schaukelte
verloren

 


eine Waage
auf und ab
im Wind

 


Der Herbst
hat mich
genommen



so wie ich
nunmal bin


bin launisch
und besonnen
und gebe mich
dem Leben
hin


Und meine Augen
blicken herbstlich
mal strahlend klar
und himmelblau



und dann mal wieder
melancholisch
so wie das Leben
grau in grau

 


Das ist der Herbst
das bin ich
nur wer den
Herbst liebt
der liebt mich

 


und wer
den Herbst
gar ernstlich haßt


der hat vom Leben
und von mir
bisher den
schönsten Teil
verpaßt

 


(Ulrike M. Dierkes)

Nickname 09.10.2012, 08.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fallentinstag

Valentinstag


Was wär' ich

ohne Dich??

Na logo: ich!


mit (m)einem

Herz Für Dich.


Entgegen aller Regeln

Heute Großgeschrieben.




Noch nie war unklarer,

was gilt oder gültig ist.




Wäre ich Familien-oder

Gesundheitsministerin,

würde ich auf Reformen

verzichten und empfähle

zur Qualitätssicherung der

Verhältnisse ein Herz aus

Glas, als Frühwarnsystem,

Transparenz der Gefühle,

Grad-und Gratmesser für

Abgestumpfte, Egoisten,

Seelenmörder und gleich

Gültige, damit denen nicht

entgeht und sie erkennen,

wann Gras über sie selbst zu

wachsen droht.




Ein Herz, das liebt, kann

bekanntlich gut loslassen

und verzichten, und zwar

auf manche Zeitgenossen!

Auch ohne Blumen und

Pralinen.




So grüßt und grünt, aus

allen Ecken die Industrie

der Blumenhändler und

Floristen.




Ich mache mit, so gut mein

Geldbeutel kann und zeige

Freude über die Dinge, die

da kommen, Rosen, Tulpen,

Nelken, bis diese welken....

Mein eigenes Herz schlägt,

hängt mir manchmal aus

dem Hals und droht, aus

meiner Fassung zu springen.




So laufe ich, in der Gefahr,

es an Menschen zu verlieren,

die es nicht wirklich verdient

hätten, oder drohe mir selber

auf der Zunge zu zergehen.

Mehr kann man nicht leisten

sagte ein Schokoladenfabrikant.

Das ist im Zeitalter von Hartz 4

For oder four You schon wieder

sehr viel.




(Ulrike M. Dierkes, 2007)

 

Nickname 08.02.2011, 22.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lesungen in Galerien





„Wenn Ulrike M. Dierkes und Peter Lindemann gemeinsam aus ihren Werken lesen, dürfen sich die Besucher auf eine Veranstaltung mit Niveau und großem Unterhaltungswert freuen“, sagt Galerist Georg N. Raber und fügt augenzwinkernd hinzu: „Zwischen den zahlreichen Karnevalsveranstaltungen in dieser Zeit dürfte dies eine überaus reizvolle Abwechslung und spannende Alternative werden.“




Ulrike M. Dierkes & Peter Lindemann


Ernstes und Heiteres
Lyrik & Prosa
(kleine Geschichten)




Sonntag, 7. Februar, 16 Uhr



Ulrike M. Dierkes (geb. 1957 in Münster/Westf.) und Peter Lindemann (geb. 1943 in Wiesbaden) haben manches gemeinsam. Beide waren und sind journalistisch tätig und beide können auf erfolgreiche Veröffentlichungen verweisen.


Dierkes, die 1983 ihre allererste Lesung in der Bendorfer Galerie hatte, hat drei Bücher veröffentlicht; zahlreiche ihrer Gedichte stehen in der Deutschen und Französischen Nationalbibliothek, sowie in der National Library of Congress in Washington. Darüber hinaus erhielt sie  für ihr soziales Engagement als Gründerin eines Vereines für Inzestopfer das Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD.


Lindemann, 1. Platz beim Kunstpreis Lotto Rheinland-Pfalz (2004) und Leiter der Schreibwerkstatt der VHS Bendorf hat einen Gedichtband herausgegeben.


Mit Gedichten und kleinen Geschichten zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken wollen die beiden Autoren in der gemütlichen Atmosphäre der Galerie „Hinter Lenchens Haus“ ihr Publikum unterhalten.


Für eine anspruchsvolle musikalische Begleitung sorgt der Gitarrist Claudius Reischl (Koblenz), der sich bereits mit einigen begeisternden Auftritten in Bendorf in die Herzen der Zuhörer spielte.



Der Eintritt zur Lesung ist frei,

um einen freiwilligen Beitrag zur Bestreitung der Unkosten wird gebeten.




Galerie Hinter Lenchens Haus, 56170 Bendorf

Nickname 10.01.2010, 22.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bewunderung für Ihren Mut

Reaktionen und Zuschriften 2010



Hallo, ich habe Ihr Buch "Schwestermutter" in 2 Tagen durchgelesen, ich war so fasziniert von dem, was Sie überleben mussten und daß Sie es geschafft haben, trotz all dem weiterzuleben. Mein Respekt. Weil es mich so sehr interessiert hat, will ich noch Reportagen und Videos Ihrer Auftritte sehen aber ich finde keine im Internet... ich wünsche ihnen noch viel Glück im weiteren Leben

viele Grüße


10.10.2010




Hallo Frau Dierkes,

vielen Dank, dass Sie ein Buch über sich selbst als Inzestkind geschrieben haben, weil ich mir davor keine Gedanken gemacht habe, wie es solchen Kindern geht und heute mache ich eine Literaturarbeit  über das Buch "Schwestermutter", denn dieses hat mir sehr gefallen.

Ich hab viel Respekt vor Ihnen und was Sie alles durchgemacht haben und was aus Ihnen geworden ist.

Liebe Grüsse
Irene H.





Nickname 03.01.2010, 13.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bewunderung für Ihren Mut

 

Sehr geehrte Frau Dierkes,
 

Ich habe in den letzten 3 vergangenen Tagen ihr Werk: Schwestermutter - Ich bin ein Inzestkind gelesen und kann meine Worte und Gedanken einfach nicht für mich behalten.



Ich bewundere Sie für Ihren Mut, mit ihrem Erlebten an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich bewundere Ihre zurückgewonnene Kraft ins Leben, ihr Engagement für Menschen, denen ähnliches oder gar selbiges widerfahren ist.
Ich bin eine junge alleinerziehende Mutter eines kleinen Mädchens und habe in meinem Leben schon einiges ertragen müssen, jedoch sind dies in Anbetracht ihres Erlebten nur Lapalien und in keinster Weise vergleichbar!



Es sollte mehr Menschen wie Sie geben, die trotz aller Widerstände nicht die Öffentlichkeit scheuen und die Tabuthemen laut und offensiv nach aussen tragen damit nicht mehr nur unter vorgehaltener Hand darüber gsprochen wird.
 
 

Hochachtungsvoll 
N.W.

Nickname 19.09.2009, 12.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gala des Humors



Liebe Freunde der Galerie Ost,


 

am 18. September findet ein besonderes Event statt, zu dem ich Sie hiermit herzlich einlade. Genießen Sie den Leonberger Spätsommer in ungezwungener Atmosphäre, erleben Sie Kunst und Künstler von Rang und Namen in der Galerie Ost. 

 

 

Der Titel "Kabarett-Gala 44" deutet darauf hin, dass sich an diesem Abend befreundete Künstlerinnen und Künstler in der Galerie ein Stelldichein geben, um gemeinsam mit dem Galeristen zu feiern. Sehen und erleben Sie in den Räumen der Galerie, die weiterhin die Kunst von Petra Baral und Steffen Ost präsentiert, ihre ganz eigene Sicht der Welt.



 

Ulrike M. Dierkes liest eigene humorvolle und ernste Lyrik 


 

Ein Wortspiel formt aus der Familienbande die Familien-Bande und öffnet damit die Luke zu der Vielfalt von Abgründen, die darin liegen. Der Kugelkopf einer elektrischen Schreibmaschine – nur Ältere kennen so etwas noch – verübt Anschlag um Anschlag; die Anschläge werden zur Schlagzeile, diese zur Headline die pünktlich zur Deadline dann online geht. Hektik und Humor in der brotlosen Kunst der Schriftstellerei. Mit Selbstironie und scharf gewürzter Satire beschreibt die Lyrik und Prosa von Ulrike M. Dierkes unsere Zeit mit ihren Ecken und Kanten, ihren Widersprüchen und Liebenswürdigkeiten. Es ist kurzweilig und heiter dem Wolkenbruch – „haben Sie schon mal Wolken gebrochen? …“ – und dem Brief an einen Regentropfen, marinierten und anderen Texten zu lauschen.


 Übrigens: Der Eintritt ist frei.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Ihr

 

Steffen Ost




Münster

Sieben Lachsalven




Sie sind alle Sieger - die Teilnehmer am Kabarettnachwuchspreis im Kreativ-Haus (v. l.):  Andreas Weber, Jörg Eggerts, Edda Liebermann, Christian Nachtigäller, Sandra Lüpkes, Ulrike M. Dierkes und Beate Trautner.

04. Juli 2007 | Quelle: Quelle: Münstersche Zeitung




Über Lebens-Künstler


Sind wir nicht alle,
mehr oder weniger
tolle Amateure,
die sich auf der
Bühne des Lebens
ein Stelldichein
geben?


Wo wir,
um besser zu sein,
als die anderen,
alles unversucht
lassen,
hervorzustechen.


Wir machen
Laufübungen,
mit denen wir
alle anderen
übergehen,
überholen


und Sprechtechniken
erlernen wir in
Schulen,


um andere zu
überstimmen
und zu übertönen.


Das Ziel:

Höher zu kommen
auf der Bühne des
Lebens,
auf die Bretter,
die die Welt bedeuten.



(Ulrike M. Dierkes, 1979)



Gewidmet dem Leiter des "Theater für 99" Koblenz, Klaus-L. Wagner,
der 1998 starb.




http://www.theater-fuer-99.de/

 
 
 

Nickname 11.09.2009, 17.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Echt toll!

Hey,

ich bin erst 16 Jahre alt, habe jedoch das Buch "Schwestermutter" schon gelesen und es hat mich sehr fasziniert. Irgendwie schon echt krass, dass es solche Verbrechen auf der Welt gibt! Aber auf jedenfall Klasse, dass es solche Vereine gibt, die Opfern, sowie auch Tätern (was ja doch recht selten ist!!) ein offenes Ohr bietet und Ratschläge gibt! Echt toll, was Ihr macht. Riesen Respekt an Euch alle!! Macht weiter so!

Resa

Nickname 18.07.2009, 11.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Masato
Interessanter und unterhaltsamer Blog!
Lassen Sie sich nicht verbiegen!
Grüße!
20.3.2012-12:05
Alexandra.
Ich möchte nicht schleimen. Will Ihnen nicht sagen welche Bücher ich von Ihnen gelesen habe. Oder Sie bemitleiden. - Ich möchte Ihnen lediglich sagen, das ich es gut finde, das Sie existieren, leben & überlebt haben. Die Welt braucht Menschen wie Sie. - Menschen die den Mund auf machen. Lassen Sie ihn sich bitte niemals verbieten.

Liebe Grüße.
13.12.2011-13:23
Maria
Hallo Frau Dierkes!...gerade habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen... Ich bewundere Sie sehr, für Ihren Lebensmut, dass Sie nie aufgehört haben zu kämpfen und ein Zeichen setzen! Da ich selber in der Nähe von Münster lebe, kann ich die Beschreibungen, Ignoranz und das Weggucken der Münsterländer, so gut nachvollziehen... Wie wunderbar, dass Sie immer an sich geglaubt haben!!!!!! Auf dass es mehr Menschen gibt, die sich trauen etwas zu sagen, nicht wegsehen,kämpfen und gewinnen.

Sie haben so viel getan und erreicht, ich wünsche Ihnen für alles weitere genauso viel Kraft, Mut und starke Menschen an Ihrer Seite!
Viele Grüße aus dem Münsterland, Maria.
8.11.2011-1:24
Andrea
Liebe Frau Dierkes

Ich kaufte Ihr Buch Schwestermutter vor paar Wochen, habe mir das Buch aber nicht gleich zum lesen hingelegt. Ich schätze, ich wusste warum.

Dieses Buch ist so schonungslos,"grausam" geschrieben, hinsichtlich dessen, was Inzestkinder und deren Mütter selbst heute noch, in unserer Ach so aufgeschlossenen Gesellschaft erdulden müssen... Ich brauchte 3 Anläufe bis ich Ihre Buch zu Ende lesen konnte. Es hat mich zutiefst betroffen gemacht. Ich bewundere aber auch Ihren Mut, Ihre Kraft und Durchhaltewillen, nicht unterzugehen,sondern für Ihre Rechte zu kämpfen. Ihr Recht zu leben, zu lieben und geliebt zu werden.

Frau Dierkes, ich wünsche Ihnen und Ihrer Stiftung alles erdenklich Gute, Kraft und Durchhaltewillen, all jenen zu helfen, die nicht soviel Lebensmut in sich tragen, wie Sie es in sich hatten und noch immer haben.

Liebe Grüsse aus der Schweiz, Andrea
7.7.2011-13:42
Isabella
Liebe Frau Dierkes!
Ich bin nicht durch Zufall auf ihr Buch gestoßen.
Vor etwa einem Monat erzählte mir meine Mutter, dass ich eine Schwester habe, die auch meine Tante ist. Als erste Reaktion habe ich Bücher zu dem Thema gesucht und bin sofort auf Ihres gestoßen.
Es hat mich wirklich sehr berührt und mir sehr weitergeholfen!
Vielen Dank!
19.10.2010-18:02